Samstag, 12. August 2017

Lazy Day

Am 10. August konnte man ein besonderen Gedenktag begehen: Den „Tag der Faulheit“. In den USA kennt man ihn als „National Lazy Day“. Eigentlich ist das gar keine schlechte Idee, wenigstens einmal im Jahr offiziell so richtig nichts zu tun, bis die Langeweile kommt. Das könnte sich im Nachhinein als ein besonders kreativer Tag erweisen. Unser Gehirn braucht nämlich Ruhezeiten, um Erfahrungen einzuordnen und Gelerntes zu verankern. Passiv sind wir dabei trotzdem nicht. Denn währenddessen ist eine Hirnregion aktiv, die man als „Ruhezustandsnetzwerk“ (Default Mode Network) bezeichnet. Neurowissenschaftler haben festgestellt, dass es unter anderem für Kreativität und Selbsterkenntnis zuständig ist. Es arbeitet, wenn wir nichts tun. Sich Muße zu gönnen oder sich Tagträumen hinzugeben, ist also keineswegs Zeitverschwendung. Im Gegenteil, es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass uns gerade dann die besten Ideen kommen. Das muss übrigens nicht unbedingt der 10. August sein.

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